Wenn man Samstag Abend nichts besseres zu tun hat, als sich an einem kleinen selbstgenähten Beutel zu probieren und die Nähmaschine zu foltern, kommt sowas dabei raus:
Bei weitem nicht perfekt und das Muster hätte man auch drehen können, aber egal.
Hier ist meine kleine Parallelwelt, in der ich über alles alltägliche schreibe, was mich außerhalb des normalen Wahnsinns noch so bewegt bzw. mich interessiert, z.B. Lesen, Renovieren, Nähen oder Kochen.
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Sonntag, 14. Juli 2013
Dienstag, 2. Juli 2013
Woran merkt man, dass man viel zu lange nicht bei Ikea war?
Nachdem ich mich mit meiner Nähmaschine angefreundet habe, habe ich auch gleich online verschiedene Stoffpakete bestellt. Nur habe ich vergessen, ganz einfachen Stoff mitzubestellen und die ausgesonderten Sachen, die ich zum zerschneiden und rumprobieren gedacht hatte, sind meist zu dehnbar, als dass sich das gut nähen lässt.
Also hatte ich eine schlaue Idee. Auf zum großen schwedischen Möbelhaus - da gibt es doch gaaanz viel Stoff.
Der letzte Besuch muss aber eine Ewigkeit her sein, mind. 1/2 Jahr, wenn nicht sogar noch länger.
Die Ikea Family Karte war nicht an seinem Platz im Portemonnaie. Bevor wir verreisen, nehme ich üblicherweise alle Karten raus, die ich im Urlaub nicht brauchen werde. Das war im Februar. Also musste ich gestern noch nach der Karte suchen, bis sie im Nachttisch aufgetaucht ist.
An der Autobahnabfahrt wusste ich wie immer auch nicht, ob ich rechts oder links abbiegen muss. Ob wohl irgendwann in meinen Schädel reingeht, dass es rechts zum Flughafen und links zu Ikea geht? Vielleicht sollte ich ab jetzt jede Woche hinfahren, bis ich nicht mehr zweifele, welches die richtige Richtung ist.
Erstaunt war ich über die doch recht hohe Anzahl der Einkäufer. Zum Dienstag Abend hätte ich mit deutlich weniger gerechnet, vor allem bei über 20°C und strahlendem Sonnenschein.
Dafür habe ich dann über 40 EUR ausgegeben, obwohl ich gar nichts weiter gekauft habe. Irgendwie ist das immer so.
Also hatte ich eine schlaue Idee. Auf zum großen schwedischen Möbelhaus - da gibt es doch gaaanz viel Stoff.
Der letzte Besuch muss aber eine Ewigkeit her sein, mind. 1/2 Jahr, wenn nicht sogar noch länger.
Die Ikea Family Karte war nicht an seinem Platz im Portemonnaie. Bevor wir verreisen, nehme ich üblicherweise alle Karten raus, die ich im Urlaub nicht brauchen werde. Das war im Februar. Also musste ich gestern noch nach der Karte suchen, bis sie im Nachttisch aufgetaucht ist.
An der Autobahnabfahrt wusste ich wie immer auch nicht, ob ich rechts oder links abbiegen muss. Ob wohl irgendwann in meinen Schädel reingeht, dass es rechts zum Flughafen und links zu Ikea geht? Vielleicht sollte ich ab jetzt jede Woche hinfahren, bis ich nicht mehr zweifele, welches die richtige Richtung ist.
Erstaunt war ich über die doch recht hohe Anzahl der Einkäufer. Zum Dienstag Abend hätte ich mit deutlich weniger gerechnet, vor allem bei über 20°C und strahlendem Sonnenschein.
Dafür habe ich dann über 40 EUR ausgegeben, obwohl ich gar nichts weiter gekauft habe. Irgendwie ist das immer so.
Sonntag, 30. Juni 2013
Meine Nähmaschine und ich
Freund oder Feind? Dessen bin ich mir nicht so ganz sicher.
Wir hatten in der Schule - lang, lang ist es her - mal ein Unterrichtsfach namens Hauswirtschaft, in welchem u.a. gekocht und genäht wurde. Das war ein ganz furchtbares Fach, aber das Nähen an der Nähmaschine hat mich interessiert. Da mir meine Eltern nur wenige Wünsche abschlagen konnten, habe ich eine Nähmaschine bekommen. Und vielleicht einmal versucht, diese zu bedienen. Mittlerweile ist diese in den Besitz meines Vaters übergegangen, der damit hin und wieder Dinge ausbessert.
Im Laufe der Jahre war das Interesse immer mal wieder da, aber bislang hatte ich nie den Ehrgeiz, es noch einmal zu versuchen.
Vor ein paar Monaten habe ich mir dann tatsächlich wieder eine Nähmaschine gekauft, mangels Zeit aber erst eine Kissenhülle zustande gebracht.
Heute hat mich der Ehrgeiz gepackt - ich wollte endlich mal schauen, ob ich da was brauchbares zustande bringe. Nachdem ich Stunden mit dem Unterfaden aufspulen und Garn einfädeln zugebracht habe, konnte es losgehen.
Nach dem Kissenhüllenprojekt hatte ich schon mal eine Art Stofftier begonnen, aber bislang nicht fertig gestellt. Heute habe ich es nun vollbracht. Schön ist zwar anders, aber es ist schließlich der erste Versuch, und um Ecken nähen ist auch nicht gerade einfach.
Ich werde versuchen, das bis Weihnachten noch ein wenig besser hinzubekommen - dann könnte ich für unsere Nichten prima Weihnachtsgeschenke zaubern.
Außerdem brauchte ich eine neue Handyhülle. Ich wollte aber eine, an der ein Bändchen ist, mit dem man das Handy rausziehen kann und mit dem man die Hülle auch etwas verschließt, damit das Telefon nicht rausfällt. Beim ersten Versuch habe ich vergessen, das Bändchen innen einzunähen, bevor ich die Seiten zugenäht habe. Das ging dann nicht mehr so toll und das Bändchen war auch viel zu kurz - außerdem ist die viel zu groß geraten (das war wohl zu viel Sicherheitspuffer). Bei der zweiten Hülle habe ich dann an das Bändchen gedacht. Nun ist die Hülle zwar etwas eng und ein wenig zu lang, sieht aber gar nicht mal so schlecht gelungen aus.
Die nächste Hülle wird bestimmt noch besser - aber noch mehr Hüllen möchte ich jetzt erst mal nicht nähen - denn was soll ich dann mit so vielen Hüllen machen?
Ich habe mich nun bei der VHS für einen Anfänger-Nähkurs eingeschrieben. Der beginnt Mitte September. Mal schauen, ob ich bis dahin noch ein paar Dinge probiere oder lieber den Kurs abwarte.
Wir hatten in der Schule - lang, lang ist es her - mal ein Unterrichtsfach namens Hauswirtschaft, in welchem u.a. gekocht und genäht wurde. Das war ein ganz furchtbares Fach, aber das Nähen an der Nähmaschine hat mich interessiert. Da mir meine Eltern nur wenige Wünsche abschlagen konnten, habe ich eine Nähmaschine bekommen. Und vielleicht einmal versucht, diese zu bedienen. Mittlerweile ist diese in den Besitz meines Vaters übergegangen, der damit hin und wieder Dinge ausbessert.
Im Laufe der Jahre war das Interesse immer mal wieder da, aber bislang hatte ich nie den Ehrgeiz, es noch einmal zu versuchen.
Vor ein paar Monaten habe ich mir dann tatsächlich wieder eine Nähmaschine gekauft, mangels Zeit aber erst eine Kissenhülle zustande gebracht.
Heute hat mich der Ehrgeiz gepackt - ich wollte endlich mal schauen, ob ich da was brauchbares zustande bringe. Nachdem ich Stunden mit dem Unterfaden aufspulen und Garn einfädeln zugebracht habe, konnte es losgehen.
Nach dem Kissenhüllenprojekt hatte ich schon mal eine Art Stofftier begonnen, aber bislang nicht fertig gestellt. Heute habe ich es nun vollbracht. Schön ist zwar anders, aber es ist schließlich der erste Versuch, und um Ecken nähen ist auch nicht gerade einfach.
Ich werde versuchen, das bis Weihnachten noch ein wenig besser hinzubekommen - dann könnte ich für unsere Nichten prima Weihnachtsgeschenke zaubern.
Außerdem brauchte ich eine neue Handyhülle. Ich wollte aber eine, an der ein Bändchen ist, mit dem man das Handy rausziehen kann und mit dem man die Hülle auch etwas verschließt, damit das Telefon nicht rausfällt. Beim ersten Versuch habe ich vergessen, das Bändchen innen einzunähen, bevor ich die Seiten zugenäht habe. Das ging dann nicht mehr so toll und das Bändchen war auch viel zu kurz - außerdem ist die viel zu groß geraten (das war wohl zu viel Sicherheitspuffer). Bei der zweiten Hülle habe ich dann an das Bändchen gedacht. Nun ist die Hülle zwar etwas eng und ein wenig zu lang, sieht aber gar nicht mal so schlecht gelungen aus.
Die nächste Hülle wird bestimmt noch besser - aber noch mehr Hüllen möchte ich jetzt erst mal nicht nähen - denn was soll ich dann mit so vielen Hüllen machen?
Ich habe mich nun bei der VHS für einen Anfänger-Nähkurs eingeschrieben. Der beginnt Mitte September. Mal schauen, ob ich bis dahin noch ein paar Dinge probiere oder lieber den Kurs abwarte.
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