Hier ist meine kleine Parallelwelt, in der ich über alles alltägliche schreibe, was mich außerhalb des normalen Wahnsinns noch so bewegt bzw. mich interessiert, z.B. Lesen, Renovieren, Nähen oder Kochen.
Freitag, 9. August 2013
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Objekt kann nicht gefunden werden. Hmmm. Was ist das für ein Reiseveranstalter? Keine Ahnung... ...steht nicht dabei.
Irgendwann stellt sich dann heraus, dass die Ferienhausseite mit einem anderen Betreiber verlinkt ist und gar nicht im Reisebüro gebucht werden kann, sondern nur übers Internet.
Aber man kann ja mal im System schauen, ob man bei einem der Veranstalter ein Ferienhaus nach unseren Wünschen findet. Schön, dass wir daheim schon Stunden geschaut hatten...
Durch Zufall haben wir dann tatsächlich das gleiche Häuschen gefunden, was wir uns daheim schon ausgeguckt haben - mit einer vollkommen anderen Objektnummer.
Super. Buchen. Sofort.
Und dann ließ sich die Buchung im System nicht durchführen, die nette Reiseverkehrsdame hat es wieder und wieder versucht, musste dann aber doch beim Veranstalter anrufen und telefonisch buchen. Aber das hat dann geklappt. Und wir dürfen in den Urlaub. Hurra.
Mittwoch, 7. August 2013
Gewitterstimmung
Irgendwas liegt in der Luft. Jeder ist aggressiv, genervt, angespannt...
Irgendwo liegt ein Pulverfass, was kurz davor ist, hochzugehen.
So kommt mir das zumindest vor.
Mich macht das dann selbst auch aggressiv und so greift diese Stimmung um sich wie ein Virus.
Aber das Gewitter ist angekündigt. Ob sich die zwischenmenschliche Anspannung gleich mit entlädt?
Samstag, 27. Juli 2013
Blogger vs. WordPress
Blogger
+ intuitive Bedienung
+ Layout leicht anzupassen
+ bequeme Verknüpfung zu GMail
- keine geschützten Beiträge
- App hat nur geringen Funktionsumfang (Blog anzeigen und Beiträge schreiben - das war's)
WordPress
+ geschützte Beiträge erstellbar
+ Folgen auch für die Kommentare eines Beitrags möglich
+ App mit großem Funktionsumfang (inkl. Statistik, Reader)
- sehr umständliche Bedienung
- Layout schwierig anzupassen
Außerdem ist WordPress schlauer, was die E-Mails zu Blogs betrifft, denen ich folge. Bei Blogger bekomme ich die E-Mail immer zu der Uhrzeit, zu der ich ursprünglich die Aktion, dem Blog zu folgen, ausgelöst habe.
Wenn ich um 18.00 Uhr bei einem Blog auf Folgen gegangen bin, bekomme ich nun immer um 18.00 Uhr eine E-Mail, falls der Blog einen neuen Beitrag geschrieben hat. Ist der Blog um 18.30 Uhr aktualisiert worden, bekomme ich die E-Mail trotzdem erst um 18.00 Uhr am Folgetag. WordPress ist in der Lage, dies "in Echtzeit" umzusetzen.
Ich glaube, an die umständliche Bedienung bei WordPress gewöhnt man sich eher als an die fehlende Funktionalität bei Blogger, d.h. ich nehme lieber in Kauf, dass ich ewig rumsuchen muss, bis ich weiß, wie ich ein Bild ins Layout einfüge anstatt eine App zu haben, mit der ich nicht mal auf die Statistik zugreifen kann.
Mittwoch, 24. Juli 2013
Faszinierende Angst
In der ersten Nacht zog ein schweres Gewitter auf. Ich habe schon immer Angst vor Gewitter, aber auf das Wasser zu schauen und die Blitze dort einschlagen zu sehen war irgendwie faszinierend.
Irgendwann krachte es dann sehr sehr nah, die Sicherungen waren raus und es roch verbrannt. Wir konnten in der Nacht zumindest nichts finden, haben aber am nächsten Morgen festgestellt, dass der Blitz bei uns im Schornstein eingeschlagen ist, durch den Kamin auf die darunter liegende Metallplatte, von dort in die daneben stehende Bodenlampe und dann in die Wand gegangen ist. Daneben stand eine Spiritusflasche. Das hätte auch tierisch schief gehen können.
Seitdem habe ich noch mehr Angst - bzw. regelrechte Panik, wenn ein Gewitter aufzieht. Blitze sehen zwar nach wie vor faszinierend aus, aber am liebsten möchte ich mich dann in einen fensterlosen Raum verkriechen und warten, bis alles vorbei ist.
Heute habe ich schon wieder Blitze gesehen in der Ferne. Am besten verstecke ich mich gleich unter der Bettdecke.
Mittwoch, 17. Juli 2013
Bye Bye Windows
Bevor ich nun das Notebook wütend aus dem Fenster werfe (was im Erdgeschoss auch nicht sehr effektiv wäre), habe ich noch mal Windows neu drüber gebügelt in der Hoffnung, dass es dann vielleicht besser läuft. Aber ich habe es danach nicht mal geschafft, Firefox runterzuladen, schon hing das System wieder.
Mein Mann kam auf die schlaue Idee, dass ich doch mal Linux ausprobieren könnte. Kostet ja schließlich nichts. Und da die Daten nun sowieso einmal weg waren und das System neu eingerichtet werden müsste, könnte ich das doch einfach mal probieren.
Also habe ich mir Ubuntu runtergeladen - absolut kostenfrei. Und das System läuft :-)
Natürlich ist es erst mal gewöhnungsbedürftig, da die Benutzeroberfläche doch recht anders aussieht - aber ein bisschen Veränderung kann schließlich nicht schaden.
Mal schauen, wie sich das System im Alltag bewähren wird. Zumindest ist es bislang noch nicht abgestürzt!
Dienstag, 16. Juli 2013
Lady Marmalade
Ein eigener Garten ist gut und schön, aber wenn die Sträuche Früchte tragen, kann ich sie nicht verkommen lassen, nur ist das leider mit ziemlich viel Arbeit verbunden.
Wir haben ziemlich viele schwarze Johannisbeeren - pur mag ich die aber gar nicht. Zusammen mit roten J. oder Heidelbeeren kann man daraus allerdings eine ziemlich leckere Marmelade machen.
Da ich im Moment nicht ganz so fit bin und das Pflücken mich schon ziemlich erschöpft hat, habe ich mir gedacht, ich lasse heute mal jemand anderen die Marmelade kochen, denn stundenlang drinrumrühren geht gerade über meine Kräfte.
Unser Brotbackautomat kann außer Brot zu backen angeblich auch Marmelade kochen. Hoffentlich geht das gut. Es wäre schade um all die Beeren, wenn das nicht hinhaut und würde mich doch sehr ärgern.
Ich wüsste nicht, dass man was spezielles beachten muss, also alles (natürlich schön fein püriert, denn ich mag keine Stückchen) rein in die Zaubermaschine. Der Timer zeigt 1h 5min an. Hallo? Gehts noch? Eine Stunde für ein bisschen rühren und aufkochen? Hätte ich das bloß selbst gemacht...
Ok. Eine Stunde später ist die Marmelade tatsächlich fertig. Nur das Umfüllen in die Gläser ist eine riesige Sauerei, da ich keinen vernünftigen Trichter habe.
Und morgen mache ich Erdbeermarmelade. :-) Nur leider mit gekauften Früchten, denn da ist die Ausbeute bei unseren Pflanzen leider dürftig.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Einmal hin - nicht alles drin
Pustekuchen. Das Backpapier habe ich zwar nach stundenlangem Suchen finden können. Aber nach 18 Uhr sollte man nicht erwarten, noch eine Tageszeitung kaufen zu können - was will ich am Abend auch damit, ist ja eh schon längst alles veraltet.
Stets und ständig werden die Regale umgeräumt, um die armen Kunden zu verwirren und rumirren zu lassen, damit sie, während sie am Suchen sind, auch ja viele unnütze Dinge kaufen. Im Kühlregal habe ich partout keine Antipasti finden können - gibt es bestimmt auch in diesem Geschäft, war aber vor meinen Augen versteckt. Zum Glück gab es an der Frischetheke die ersehnten Tomaten mit Frischkäse etc. Nur leider keinen Verkäufer. Nachdem ich einen Moment da gewartet habe, in der Hoffnung, jemand wird auf mich aufmerksam, hat sich tatsächlich jemand erbarmt, mich zu bedienen.
Und nun kommt die Quizfrage. Was könnte das hier sein?
Ich wollte getrocknete Tomaten haben. Der Verkäufer war aber der Meinung, dass das aussieht wie Hähnchen Florenz. Ob ich denn sicher wäre, dass das Tomaten sind. Ja, bin ich. Hmmm - wenn sie meinen - aber ich denke trotzdem, das sieht wie Hähnchen Florenz aus. Der gute Mann hat sich aber damit entschuldigt, dass er eigentlich an der Fleischtheke arbeitet und hiervon keine Ahnung hat, mich nur nicht länger warten lassen wollte. Dafür bin ich ihm auf ewig dankbar. Und das Hähnchen Florenz war köstlich :-)
Dienstag, 2. Juli 2013
Woran merkt man, dass man viel zu lange nicht bei Ikea war?
Also hatte ich eine schlaue Idee. Auf zum großen schwedischen Möbelhaus - da gibt es doch gaaanz viel Stoff.
Der letzte Besuch muss aber eine Ewigkeit her sein, mind. 1/2 Jahr, wenn nicht sogar noch länger.
Die Ikea Family Karte war nicht an seinem Platz im Portemonnaie. Bevor wir verreisen, nehme ich üblicherweise alle Karten raus, die ich im Urlaub nicht brauchen werde. Das war im Februar. Also musste ich gestern noch nach der Karte suchen, bis sie im Nachttisch aufgetaucht ist.
An der Autobahnabfahrt wusste ich wie immer auch nicht, ob ich rechts oder links abbiegen muss. Ob wohl irgendwann in meinen Schädel reingeht, dass es rechts zum Flughafen und links zu Ikea geht? Vielleicht sollte ich ab jetzt jede Woche hinfahren, bis ich nicht mehr zweifele, welches die richtige Richtung ist.
Erstaunt war ich über die doch recht hohe Anzahl der Einkäufer. Zum Dienstag Abend hätte ich mit deutlich weniger gerechnet, vor allem bei über 20°C und strahlendem Sonnenschein.
Dafür habe ich dann über 40 EUR ausgegeben, obwohl ich gar nichts weiter gekauft habe. Irgendwie ist das immer so.
Mittwoch, 26. Juni 2013
Wer hat Angst vorm weißen Mann?
Am Empfang war ein ziemlicher Drachen, den ich gar nicht kenne, obwohl ich schon über 4 Jahre in der Praxis bin. Die hat mich gestern angerufen und am Telefon zusammengefaltet, weil ich den von der Kasse genehmigten Heil- und Kostenplan nicht vorab vorbeigebracht habe. Kann ich hellsehen? Reicht nicht auch mit Behandlungsbeginn?
Vor mir war eine Jugendliche, deren Vater in die Praxis gehetzt kam und erst mal belehrt wurde, dass er seine Tochter nicht allein in die Praxis schicken dürfte. Es könne ja sein, dass irgendwas gefüllt oder gezogen oder so werden müsse und dann müsse er doch wegen der Genehmigung anwesend sein. Geht's noch? Ich war früher immer allein beim Zahnarzt. Und wenn schon, kann man das ja etwas freundlicher vermitteln. Habe mich innerlich richtig aufgeregt über diese Dame.
Grundsätzlich bevorzuge ich männliche Ärzte. Es gibt bestimmt auch gute Ärztinnen, nur sind mir noch nicht viele über den Weg gelaufen.
Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass die Männer einfühlsamer sind (obwohl das ziemlich komisch klingt, wenn ich das jetzt so schreibe). Die Zahnarztpraxis ist spezialisiert auf Angstpatienten - was für mich Hauptgrund war, diese Praxis zu wählen. In meiner alten Heimat war ich auch bei einem männlichen Zahnarzt, der war genauso einfühlsam. Meine Erinnerungen an Zahnärztinnen sind da eher schmerzhaft und angsteinflößend.
Auch beim Frauenarzt bevorzuge ich Männer. Natürlich kann ich die Frauen verstehen, die sich da bei Frauen wohler fühlen, aber irgendwie finde ich die Ärztinnen immer so ruppig. Und auch wenn es komisch klingt, schäme ich mich bei einem Arzt weniger, mich nackt zu zeigen, als bei einer Ärztin.